FAU Halle http://fauhalle.blogsport.de Wed, 03 May 2017 15:30:10 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Arbeitskampf mit dem Chinabrenner erfolgreich beendet http://fauhalle.blogsport.de/2017/05/03/arbeitskampf-mit-dem-chinabrenner-erfolgreich-beendet/ http://fauhalle.blogsport.de/2017/05/03/arbeitskampf-mit-dem-chinabrenner-erfolgreich-beendet/#comments Wed, 03 May 2017 15:25:23 +0000 fauhal4 FAU Halle http://fauhalle.blogsport.de/2017/05/03/arbeitskampf-mit-dem-chinabrenner-erfolgreich-beendet/
Den seit zwei Monaten andauernden Arbeitskampf mit dem Leipziger Restaurant Chinabrenner konnte die Basisgewerkschaft FAU Halle erfolgreich beenden. Gegenstand des Konflikts waren Lohnansprüche einer als Minijobberin beschäftigten Kellnerin. Die Chinabrenner GmbH hat den ausstehenden Lohn nun bezahlt.

Die Geschäftsführung der Chinabrenner GmbH hatte versucht, die Minijobberin mündlich und ohne Einhaltung jeglicher Fristen zu kündigen. Außerdem hatte die Arbeitgeberin keinen bezahlten Urlaub gewährt. Die Betroffene wandte sich an die FAU Halle, die die Chinabrenner GmbH über die Nichtigkeit der Kündigung informierte und den ausstehenden Lohn einforderte. Zur Unterstreichung ihrer Forderungen führte die FAU Halle eine gut besuchte Kundgebung vor dem Restaurant durch.

„Dass wir die Lohnansprüche unseres Mitglieds durchsetzen konnten, werten wir als vollen Erfolg“, so Dominik Amsel, Sprecher der FAU Halle. „Auch MinijobberInnen können eben nicht einfach von jetzt auf gleich und ohne jegliche Fristen gekündigt werden.“

Gewerkschaftliche Erfahrungen und die aktuelle Studie des RWI – Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung zeigen, dass es sich beim Chinabrenner keineswegs um einen Einzelfall handelt. In der Studie gaben von den befragten MinijobberInnen in der Gastronomie 67 Prozent an, dass sie keinen bezahlten Urlaub bekommen. 60,4 Prozent gaben an, dass ihnen im Krankheitsfall kein Entgelt gezahlt wird.

„Angesichts der Zahlen kann man nur von einem branchenweiten Problem sprechen. Aber leider wissen viele MinijobberInnen nicht um ihre Rechte. Das Beispiel Chinabrenner zeigt, dass sich gewerkschaftliche Organisierung lohnt“, so Amsel weiter.

Die FAU Halle bietet jeden ersten Mittwoch im Monat zwischen 18 und 19 Uhr eine gewerkschaftliche Sprechstunde an. Mehr Informationen dazu finden sich unter: halle.fau.org.

Halle den 03.05.2017

Allgemeines Syndikat der FAU Halle (Saale)
Ludwigstraße 37 | 06110 Halle
Dominik Amsel
fauhal-presse@fau.org
Mobil: 0176 74948455
www.halle.fau.org

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Aufruf: Naziaufmarsch in Halle? Läuft nicht! http://fauhalle.blogsport.de/2017/04/26/aufruf-naziaufmarsch-in-halle-laeuft-nicht/ http://fauhalle.blogsport.de/2017/04/26/aufruf-naziaufmarsch-in-halle-laeuft-nicht/#comments Wed, 26 Apr 2017 20:01:56 +0000 fauhal8 FAU Halle http://fauhalle.blogsport.de/2017/04/26/aufruf-naziaufmarsch-in-halle-laeuft-nicht/

Gegen den geplanten Neonaziaufmarsch am 1. Mai 2017 rufen Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage und 120 Erstunterzeichner*innen aus Politik, Gewerkschaften, Vereinen, Kunst, Wirtschaft und Stadtgesellschaft zu Gegenprotesten unter dem Motto „Naziaufmarsch in Halle? Läuft nicht!“ sowie zahlreiche weitere Unterzeichner auf. Zum Aufruf und der Liste der Unterzeichner*innen

Naziaufmarsch in Halle? Läuft nicht!

Während am Ersten Mai in vielen Ländern weltweit Gewerkschaften für gute Arbeitsbedingungen und soziale Gerechtigkeit auf die Straße gehen, will die neonazistische Partei „Die Rechte” unter dem Motto „Gemeinsam gegen Kapitalismus, Ausbeutung und Überfremdung” Halle (Saale) zu ihrem zentralen Aufmarschort machen. Neonazis und Rassist*innen aus der gesamten Bundesrepublik kündigen ihre Teilnahme an; unter ihnen militante rechte Gruppierungen, die bereits in den letzten Jahren am Ersten Mai in Plauen und Saalfeld für Ausschreitungen und Übergriffe verantwortlich waren.
Der rassistischen und rechtsextremen Eskalation widersprechen!

In der inhaltlichen Fortsetzung und Sprache des Nationalsozialismus wollen Rechte am Ersten Mai Macht demonstrieren und öffentliche Räume einnehmen. Sie sprechen zwar von Kapitalismus und Ausbeutung, meinen damit aber etwas anderes als die Gewerkschaften. Nazis führen Kapitalismus und Ausbeutung auf fremde Mächte zurück, die das Ziel haben das „Deutsche Volk“ zu kontrollieren. Dagegen setzen sie ihre völkisch-rassistischen Ideen von Arbeit, Staat und Gesellschaft.

In Sachsen-Anhalt, Deutschland und Europa ist die extreme Rechte auf dem Vormarsch und mit ihr faschistische Sprache sowie rassistische und antisemitische Vorurteile, die Sehnsucht nach totalitärer Führung und brutale Gewalt in Worten und Taten. Seit mehr als zwei Jahren reißen die massiven Attacken und Anschläge auf Unterkünfte Geflüchteter nicht ab. Täglich werden Menschen angegriffen, gesellschaftliche und politische Debatten verschieben sich nach rechts, rechte Parteien gewinnen Mandate und Einfluss, ihre Forderungen werden diskutiert und teils übernommen: Sie erfahren Rückhalt in der Mitte der Gesellschaft. Die rassistische und rechtsextreme Eskalation sowie zunehmende Gewalt und eine Gesellschaft, die das seit über zwei Jahren zulässt, machen auch uns oft ratlos. Doch wir werden nicht tatenlos zusehen, wie Rechtsextreme weiter an Einfluss gewinnen, sondern engagiert dagegen halten.
Naziaufmarsch in Halle? Läuft nicht!

Wir rufen dazu auf, sich den Rechten am Ersten Mai entschlossen und gewaltfrei entgegenzustellen! Naziaufmarsch in Halle? Läuft nicht! Bereits in den letzten Jahren gab es erfolgreiche Proteste und Blockaden gegen rechte Aufmärsche in Halle, auch dank überregionaler Unterstützung, der Vielfalt an Aktionsformen und der Solidarität derjenigen untereinander, die den Nazis nicht die Straßen überlassen wollen. An diese Erfahrungen wollen wir an-schließen. Wir wollen entschlossen für eine plurale und solidarische Gesellschaft streiten, in der die Würde und die Menschenrechte jeder und jedes Einzelnen zählen und nicht von Herkunft, Religion, sexueller Identität, sozialem Status oder Staatsangehörigkeit abhängen. Mit klarer Haltung, vielfältigem Protest, kreativen Formaten und zivilem Ungehorsam wollen wir gemeinsam dem Rechtsextremismus entgegentreten. Zusammen können wir uns dem Wiedererstarken von Faschismus und völkischem Denken widersetzen.

Erstunterzeichner*innen Organisationen

Aktionstheater Halle e.V.
Amnesty International Gruppe Halle
Ausländerbeirat der Stadt Halle
AWO Regionalverband Halle-Merseburg
BBZ “lebensart” e.V., Fachzentrum für geschlechtlich-sexuelle Identität
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Stadtverband Halle (Saale)
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat der Stadt Halle (Saale)
DGB Region Halle-Dessau
DGB-Jugend Region Halle-Dessau
DGB Stadtverband Halle
Diakoniewerk Halle
Fraktion DIE LINKE im Stadtrat der Stadt Halle (Saale)
Stadtverband DIE LINKE Halle
Landesvorstand DIE LINKE Sachsen-Anhalt
Die PARTEI Kreisverband Halle
Die PARTEI Landesverband Sachsen-Anhalt
Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis
Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
FAU – Allgemeines Syndikat Halle
Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.
Freiwilligen-Agentur Halle-Saalekreis e.V.
Friedenskreis Halle e.V.
Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e.V., Internationale Vereinigung
GEW Hochschulgruppe Halle
GEW Stadtverband Halle
Grüne Jugend Halle
Grüne Jugend Sachsen-Anhalt
IL Interventionistische Linke Halle
Junge Europäische Föderalisten – JEF Sachsen-Anhalt e.V.
Junge Europäische Föderalisten – JEF Halle, Hochschulgruppe an der MLU
Jusos Halle (Saale)
Jusos Landesverband Sachsen-Anhalt
Katholische Kirche Dekanat Halle
Kulturwerkstatt Halle-Neustadt „Grüne Villa“
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Linksjugend [‘solid] Halle
Linksjugend [‘solid] Sachsen-Anhalt
Medinetz Halle/Saale e.V.
Fraktion MitBÜRGER für Halle – NEUES FORUM im Stadtrat der Stadt Halle (Saale)
Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V.
neues theater Halle
Radio Corax
Reformhaus Halle e.V.
Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt
Roter Stern Halle e.V.
Sozialistische Jugend Deutschlands (SJD) – Die Falken Landesverband Sachsen-Anhalt
SDS.Die Linke MLU
SPD Halle (Saale)
SPD Landesverband Sachsen-Anhalt
SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale)
Stadtsportbund Halle e.V.
Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Studierendenrat der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
VdN-BdA Sachsen-Anhalt
Vegan in Halle
Verband der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V. (VeMo)
ver.di Hochschulgruppe an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bezirk Sachsen-Anhalt-Süd

Erstunterzeichner*innen Einzelpersonen

Wolfgang Aldag, MdL, Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt
Dr. Tarek Ali, Vorsitzender des Ausländerbeirats der Stadt Halle und des Verbands der Migrantenorganisationen Halle e.V. (VeMo)
Dr. med. Walter Asperger, Ärztlicher Direktor Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara
Prof. Dr. Wolfgang Auhagen, Prorektor Struktur und strategische Entwicklung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke, Direktor der Franckeschen Stiftungen Halle
Pascal Begrich, Geschäftsführer, Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt. e.V.
Clemens Birnbaum, Direktor Stiftung Händel-Haus und Intendant Händel-Festspiele Halle
Marianne Böttcher, Vorsitzende Stadtverband DIE LINKE Halle
Matthias Brenner, Intendant neues theater und Thalia Theater Halle
Prof. Dr. Michael Bron, Prorektor Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Birke Bull-Bischoff, Landesvorsitzende DIE LINKE Sachsen-Anhalt
Prof. Dr. Sara Burkhardt, Prorektorin Wissenschaft der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Prof. Dr. Claudia Dalbert, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt
Dr. Karamba Diaby, MdB SPD-Bundestagsfraktion
Olaf Ebert, Geschäftsführer der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalekreis e.V.
Alexander Farenholtz, Verwaltungsdirektor der Kulturstiftung des Bundes
Dr. Jürgen Fox, Vorstandsvorsitzender Saalesparkasse
Christian Franke, Landesvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt
Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt
Ute Haupt, Stadträtin, Fraktion DIE LINKE im Stadtrat der Stadt Halle (Saale)
Kristin Heckl, Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Dennis Helmich, Stadtrat, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat der Stadt Halle (Saale)
Manuela Hinniger, Stadträtin der Stadt Halle, Fraktion DIE LINKE
Elke Hirsch, Kaufmännische Vorständin Diakoniewerk Halle
Prof. Dieter Hofmann, Rektor der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Dr. Lydia Hüskens, Geschäftsführerin Studentenwerk Halle
Josephine Jahn, Stadträtin, Fraktion DIE LINKE im Stadtrat der Stadt Halle (Saale)
Hans-Jürgen Kant, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Halle-Saalkreis
Swen Knöchel, MdL, Fraktionsvorsitzender Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt
Anja Krimmling-Schoeffler, Stadträtin, Fraktion DIE LINKE im Stadtrat der Stadt Halle (Saale)
Marion Krischok, Stadträtin, Fraktion DIE LINKE im Stadtrat der Stadt Halle (Saale)
Hendrik Lange, MdL, Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt und Stadtratsvorsitzender der Stadt Halle (Saale)
Markus Leber, Kanzler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Steffi Lemke, MdB, Parlamentarische Geschäftsführerin Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag
Karen Leonhardt, Mitglied der Koordinierungs- und Fachstelle der HALLIANZ für Vielfalt
Arne Lietz, MdEP für Sachsen-Anhalt, S&D-Fraktion im Europäischen Parlament
Burkhard Lischka, Landesvorsitzender SPD Sachsen-Anhalt
Matthias Lux, Vorsitzender Geschäftsführer Stadtwerke Halle
Prof. Dr. Georg Maas, Dekan Philosophische Fakultät II der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Sten Meerheim, Stadtrat, Fraktion DIE LINKE im Stadtrat der Stadt Halle (Saale)
Dr. Dennis Müller, Direktor Bergzoo Halle
Andreas Nowak, Geschäftsführer MMZ Mitteldeutsches Multimediazentrum Halle
Sophia Nietsch, Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Dr. Katja Pähle, MdL, Fraktionsvorsitzende SPD-Landtagsfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt
Henriette Quade, MdL, Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt
Prof. Bruno Raetsch, Dekan Fachbereich Kunst der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Melanie Ranft, Stadträtin und Vorsitzende Stadtverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Halle (Saale)
Dr. Michael Schädlich, Präsident Hallescher Fußballclub e.V.
Dr. Andreas Schmidt, MdL, SPD-Landtagsfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt
Dr. Johann Schneider
Rudenz Schramm, Geschäftsführer Steintor-Varieté
Temba Schuh, Unternehmer
Petra Sitte, MdB, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion DIE LINKE
Prof. Dr. Udo Sträter, Rektor – Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Sebastian Striegel, MdL, Parlamentarischer Geschäftsführer der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt
Dagmar Szabados, ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt Halle (Saale)
Susan Sziborra-Seidlitz, Landesvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt
Bertram Thieme, Direktor Dorint Hotel Charlottenhof Halle
Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes
Christian Weinert, Vorsitzender der SPD Halle (Saale)
Christoph Werner, Künstlerischer Direktor Puppentheater Halle
Kathrin Westphal, Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Prof. Dr. Wolf Zimmermann, Prorektor Studium und Lehre der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Unterzeichner*innen Organisationen:

AIDS-Hilfe Halle / Sachsen-Anhalt Süd e.V.
Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“
Bildungshaus Riesenklein
Die Bude e.V. – Kinder- und Jugendspielstätte
DKP Halle
GHG Grüne Hochschulgruppe Halle
Grüne Jugend Leipzig
Jugendverband REBELL Halle
KinderKunstGalerie Nepomuck
Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale)
KulturSammelStelle e.V.
Postkult e.V.
Spielmitte e.V.
ver.di Sachsen-Anhalt Süd, Ortsverein Halle
Verein zur Förderung der freien Kulturlandschaft e.V.

Unterzeichner*innen Einzelpersonen:

Gottfried Arlt
Rebecca Arndt, Studentin
Matthias Biber, Student
Sarafina Binger, Kundenbetreuerin
Norbert Bischoff, ehem. Minister für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalts
Ines Budnik
Prof. Dr. Daniel Cyranka
Amira Ehrhardt
Johanna Elste
Lysan Escher
Reinhard Feuersträter, Seelsorger
Prof. Dr. Torsten Fritzlar, Dekan der Philosophischen Fakultät III der MLU
Alexander Graf, Krankenpfleger
Sebastian Grünberg
Laura Günther
Martina Hagenberg, Ärztin
Dirk Hamm, Vertriebsleiter
Mario Hartmann, Selbstständig
Stephan Harz
Sabine Hasselberg, Geschäftsführerin Gesundheitszentrum Halle-Neustadt
Dr. Detlev Haupt, Pfr. i.R. – Vorsitzender der AG Halle-Umland der DIG
Mirco Hausmann, Fotograf
Maruta Herding, Soziologin
Kerstin Herget, Sekretärin
Marion Ille
Steven Jahn, Student
Ska Keller, Co-Vorsitzende der Grünen/EFA im Europäischen Parlament
Jörg Klimaczewski, Arzt
Markus Knöfler
Christoph Korb, Dozent
Hendrik Kranert-Rydzy, Journalist
Antonia Küttner
Kristin Lange
Dr. Hendrik Liedtke, Arzt
Stefan Malik
Iris Martin, Sekretärin
Lars Mathias
Claudia Meerheim
Babett Müller
Katja Müller, Stadträtin, Fraktion DIE LINKE im Stadtrat der Stadt Halle (Saale)
Jens Nagel, Taxichauffeur
Sabine Nehls
Markus Nierth, ehem. Bürgermeister / Buchautor
Susanna Nierth, Tanzakademie Lindenhof Burtschütz
Anja Nick, Biologin
Frank Oettler, Straßenbahnfahrer
Marietta Papaioannou, Ärztin
Rainer Pommrich, Lehrkraft
Michael Proschek
Eric Pruchnik, Student
Lena Esther Ptasczynski
Linda Rabisch
Jenny Riedel, Studentin
Agnes Sander
Ute Sawatzki, Sachbearbeiterin
Victoria Schmidt, Studentin
Christian Schiedel,
Raphael Schmiedel
Michael Schmitt, Promotionsstudent
Christian Schultz, Student
Michael Schulze, Angestellter
Robby Schumann
Wolfgang Starke, Vegetariergruppe Halle
Martina Teichmann
Shirin Tessmer
Tassilo Timm, Direktkandidat Internationalistische Liste/MLPD
Matthias Tresko, Dipl.-Bauingenieur
Jane Unger, Direktorin Stadtmuseum Halle
Carolin Winsel, Angestellte
Patricia Zabler
Annett Zehnpfund, Sozialarbeiterin

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Kundgebung gegen Arbeitsrechtsverstöße im Restaurant Chinabrenner http://fauhalle.blogsport.de/2017/04/10/kungebung-gegen-arbeitsrechtsverstoesse-im-restaurant-chinabrenner/ http://fauhalle.blogsport.de/2017/04/10/kungebung-gegen-arbeitsrechtsverstoesse-im-restaurant-chinabrenner/#comments Sun, 09 Apr 2017 22:47:02 +0000 fauhal4 FAU Halle http://fauhalle.blogsport.de/2017/04/10/kungebung-gegen-arbeitsrechtsverstoesse-im-restaurant-chinabrenner/
Die FAU Halle protestierte in Leipzig gegen die Ausbeutung in einem chinesischen Restaurant.

Seit sechs Wochen befindet sich die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union Halle (FAU) mit dem Leipziger Restaurant Chinabrenner im Konflikt. Deshalb führte sie am 8. April eine Kundgebung vor der Gaststätte durch. Von 18 bis 21 Uhr informierten 20 AktivistInnen der Basisgewerkschaft die KundInnen des Lokals mit Flugblättern, Schildern und Gesprächen über einen Arbeitskonflikt dieser gastronomischen Einrichtung. Vereinzelt sahen daraufhin manche Gäste von einem Besuch im Chinabrenner ab.

Aktuell macht die Minijob-Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen Schlagzeilen: Minijobbenden werden Arbeitsrechte verweigert, obwohl sie Standard sind und ihnen gesetzlich zustehen. Die Ergebnisse decken sich mit unseren Erfahrungen, dass z.B. bezahlter Urlaub besonders in kleineren Betrieben eher selten gewährt wird. Der Chinabrenner ist hier leider keine Ausnahme.

Darüber hinaus herrscht z.T. ein seltsam, willkürlicher Umgang mit den Beschäftigten. Besonders betroffen sind gerade MinijobberInnen. Ein Mitglied der FAU musste dies erfahren, indem sie fristlos, ohne Angabe von Gründen und formwidrig entlassen wurde. Nachdem sich die FAU in den Konflikt eingeschaltet hatte, musste die Geschäftsführung die Rechtswidrigkeit dieses Verhaltens eingestehen. Die Verhandlung mit der ArbeitnehmerInnenvertretung verläuft bislang jedoch schleppend. So äußert sich die Geschäftsführung nicht über Art und Umfang der zu zahlenden Lohnansprüche. „Leider ging die Gegenseite nur unbefriedigend auf unsere Gesprächsangebote ein. Außerdem ist ein nicht unerheblicher Teil der Ansprüche bereits fällig. Aufgrund dieser Verzögerungstaktik sehen wir uns gezwungen, eine direktere Form der Kommunikation zu wählen“, so der Sprecher der FAU Halle, Dominik Amsel.

Trotz des bisherigen Verhandlungsverlaufs ist die FAU weiterhin an einer gütlichen Einigung in dieser Auseinandersetzung interessiert und zeigt sich jederzeit gesprächsbereit.

Halle den 09.04.2017

Allgemeines Syndikat der FAU Halle (Saale)
Ludwigstraße 37 / 06110 Halle
Dominik Amsel
fauhal-presse@fau.org
Mobil: 0176 74948455
www.halle.fau.org

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Chinabrenner: Gutes Essen, schlechte Arbeitsbedingungen? http://fauhalle.blogsport.de/2017/03/09/chinabrenner-gutes-essen-schlechte-arbeitsbedingungen/ http://fauhalle.blogsport.de/2017/03/09/chinabrenner-gutes-essen-schlechte-arbeitsbedingungen/#comments Thu, 09 Mar 2017 18:14:39 +0000 fauhal4 FAU Halle http://fauhalle.blogsport.de/2017/03/09/chinabrenner-gutes-essen-schlechte-arbeitsbedingungen/ Die FAU Halle befindet sich aktuell mit der Betreiberin des Restaurants „Chinabrenner“ in Leipzig in einem Konflikt um Lohnansprüche einer Beschäftigten. Vorausgegangen war eine unwirksame Kündigung der Minijobberin durch die Chinabrenner GmbH sowie mehrere kleine und größere Vergehen gegen geltendes Arbeitsrecht.

Unter den chinesischen Restaurants in Leipzig genießt der „Chinabrenner“ den Ruf, vorzügliches Essen zu gehobenen Preisen anzubieten. Davon profitieren allerdings nicht die MinijobberInnen des Betriebes, die die Gäste unterbesetzt für kaum mehr als den Mindestlohn bewirten.

Im vorliegenden Fall wurde von der Angestellten unbezahlte Mehrarbeit eingefordert und das Recht auf bezahlten Urlaub versagt. „Leider handelt es sich, unserer Erfahrung nach, bei den vorliegenden Verstößen gegen das Arbeitsrecht gerade im Minijobbereich um keine Ausnahme, sondern eher um die Regel“, so Dominik Amsel, Sprecher der FAU Halle.

Besonders schwer wiegen die Umstände der vermeintlichen Kündigung. Nach Auffassung der Vertretung der Geschäftsführung reiche eine mündliche Kündigung ohne Einhaltung von Fristen aus, da kein schriftlicher Arbeitsvertrag geschlossen wurde. Dieses Vorgehen der Chinabrenner GmbH ist rechtswidrig und bringt die Minijobberin um den Lohn, den sie zum Leben benötigt und der ihr selbstverständlich zusteht.

Die FAU Halle möchte den Konflikt einvernehmlich beilegen. Leider ist die Geschäftsführung der Chinabrenner GmbH auf ein Gesprächsangebot bislang nicht eingegangen. Bei einem Restaurant, das bislang von einem guten Ruf profitiert, ist dieses Geschäftsgebaren überraschend. Die FAU Halle hofft, dass die Geschäftsführung der Chinabrenner GmbH ihr Verhalten gegenüber der Belegschaft überdenkt und auf das Verhandlungsangebot eingeht.

Halle den 09.03.2017

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Erfolg gegen Leiharbeitsfirma Polygon-AG http://fauhalle.blogsport.de/2016/12/21/erfolg-gegen-leiharbeitsfirma-polygon-ag/ http://fauhalle.blogsport.de/2016/12/21/erfolg-gegen-leiharbeitsfirma-polygon-ag/#comments Wed, 21 Dec 2016 17:54:24 +0000 fauhal4 FAU Halle http://fauhalle.blogsport.de/2016/12/21/erfolg-gegen-leiharbeitsfirma-polygon-ag/

Ein Mitglied der FAU Halle hat seine Lohnklage gegen die Polygon-AG mit einem Vergleich erfolgreich beendet.

In der Güteverhandlung vergangenen Freitag konnte der Leiharbeiter Jan M. einen großen Teil seiner Ansprüche durchsetzen. Die Polygon AG erklärte sich bereit, ausstehendes Urlaubsentgelt sowie durch Annahmeverzug vorenthaltenen Lohn zu begleichen. Das Unternehmen hatte jegliche Kommunikation verweigert und gewerkschaftliche Verhandlungsangebote ignoriert.

Die ProzessvertreterInnen der Leiharbeitsfirma versuchten zunächst alle Tatsachen zu leugnen und beantragten die Klage abzuweisen. Jan M., der sich auf eigenen Wunsch selbst vertrat, ließ sich jedoch nicht einschüchtern und brachte so den Anwalt immer wieder in Verlegenheit, sodass diesem letztlich nichts anderes übrig blieb, als einem Vergleich zuzustimmen.

„Der Fall zeigt, wie so oft, dass es sich lohnt einzufordern was einem zusteht“, so der Sprecher der FAU Halle Alfred Miller. „Die Verweigerung von Urlaubsentgelt und Vergütung bei Annahmeverzug sind, das zeigen unsere letzten Auseinandersetzungen, keine Einzelfälle. Es ist gut, Lohnansprüche nachträglich zu erstreiten. Besser wäre es jedoch, sich schon im Vorfeld im Betrieb basisgewerkschaftlich zu organisieren“, so Miller

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Diskussion: Jung und Billig in Halle? http://fauhalle.blogsport.de/2016/12/07/diskussion-jung-und-billig-in-halle/ http://fauhalle.blogsport.de/2016/12/07/diskussion-jung-und-billig-in-halle/#comments Wed, 07 Dec 2016 14:54:36 +0000 fauhal4 FAU Halle http://fauhalle.blogsport.de/2016/12/07/diskussion-jung-und-billig-in-halle/ Gegen Ausbeutung im Minijob!

Was haben Callcenter, Bowlingbahnen und Pizzaservices gemeinsam? Sie beschäftigen MinijobberInnen zu unmöglichen Bedingungen. Besonders viele Studierende findet man in diesen unsicheren Jobs. Nur kaum einer kennt seine grundlegenden Rechte im Betrieb und weiß, wie er sich gemeinsam mit seinen Kollegen erfolgreich für diese einsetzt. Dies will die FAU Halle mit ihrer Kampagne „Jung und Billig in Halle?“ ändern und stellt sie euch hier vor. Neben einer Analyse des Niedriglohnsektors und der Schlüsselstellung von Minijobs im Dienstleistungsbereich liefert die Veranstaltung eine Darstellung der größten Probleme im Minijob. Außerdem bekommt ihr eine Übersicht zu den wichtigsten Arbeitsrechten und eine Präsentation von erfolgreichen gewerkschaftlichen Aktionen der FAU Halle in diesen unsicheren Arbeitsverhältnissen.
Wenn ihr euch darüber informieren oder sogar selber in euren Minijobs aktiv werden wollt, dann kommt zur Kampagnenvorstellung.

12.01.2017 / Halle / Uniplatz / Melanchthonianum Hörsaal A / 18:30 Uhr / Eine Veranstaltung der FAU Halle / Gefördert vom Alternativen Vorlesungsverzeichnis (ALV) / www.fauhalle.blogsport.de / www.minijob.cc

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http://fauhalle.blogsport.de/2016/12/07/diskussion-jung-und-billig-in-halle/feed/
Film: Babylohn System http://fauhalle.blogsport.de/2016/12/06/film-babylohn-system/ http://fauhalle.blogsport.de/2016/12/06/film-babylohn-system/#comments Tue, 06 Dec 2016 16:11:45 +0000 fauhal4 FAU Halle http://fauhalle.blogsport.de/2016/12/06/film-babylohn-system/

Babylon System dokumentiert den Kampf gegen außertarifliche prekäre Arbeit. Im Berliner Kino Babylon Mitte, dem senatsgeförderten Kommunalkino mit dem „Links“ Image, haben sich die Beschäftigten gemeinsam mit der FAU (Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union) organisiert. Dabei stoßen nicht nur Belegschaft und Kinoleitung aneinander, sondern auch verschiedene gewerkschaftliche Strategien. Babylon System blickt immer hinter die Kulissen des Arbeitskampfes und analysiert ein Paradebeispiel zunehmender Prekarisierung.

21.12.2016 – 20 Uhr
Ludwigstr. 37
06110 Halle/Saale

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http://fauhalle.blogsport.de/2016/12/06/film-babylohn-system/feed/
Neuer Name, Alte Abzocke – FAU Halle besucht Domino’s http://fauhalle.blogsport.de/2016/10/25/neuer-name-alte-abzocke-fau-halle-besucht-dominos/ http://fauhalle.blogsport.de/2016/10/25/neuer-name-alte-abzocke-fau-halle-besucht-dominos/#comments Mon, 24 Oct 2016 23:06:02 +0000 fauhal4 FAU Halle http://fauhalle.blogsport.de/2016/10/25/neuer-name-alte-abzocke-fau-halle-besucht-dominos/ Joey’s Halle wird Domino’s. Mit einem Flashmob protestierten BasisgewerkschafterInnen gegen die weiter bestehende Verweigerungshaltung des halleschen Pizzalieferservices.

Am Sonntagnachmittag „gratulierten“ ca. 15 Personen, darunter AktivistInnen der Freien ArbeiterInnen-Union (FAU) Halle mit Luftballons, Präsentkörben und Flyern zur Umbenennung von „Joey’s“ in „Domino’s“ in dessen Filiale im Steinweg. Ausstehende Forderungen seitens des lokalen Franchisenehmers, der „Future Foods and Beverages GmbH“, seien weiter unbeglichen. Arbeitsrechtliche Probleme bestünden also fort, so die Kritik.

Die Basisgewerkschaft unterstützt zwei ehemalige Angestellte des Pizzalieferservices. Dabei geht es unter anderem um nicht gezahltes Urlaubsentgelt, nicht bezahlte Arbeitszeit, sowie die fehlende Lohnfortzahlung in Krankheitsfällen. Nachdem die FAU bereits im August mit Kundgebungen auf die Probleme aufmerksam machte, entschied sie sich nun für kreativen Protest.

Nachdem Joey’s Halle zunächst einige der Missstände einräumte, andere jedoch mit offensichtlichen Falschbehauptungen ablehnte, brach das Unternehmen die Verhandlungen ab. Alfred Miller, Sprecher der FAU Halle, fordert Joey’s Halle, nun Domino’s, dazu auf, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren: „Wir sind an einer gütlichen, außergerichtlichen Einigung interessiert, sehen uns bei weiterer Verweigerungshaltung jedoch dazu gezwungen auch den rechtlichen Weg zu gehen.“

Hintergrund der Aktion ist auch die Übernahme des deutschen Marktführers Joey‘s Pizza Service (Deutschland) GmbH durch die Weltmarktführer Domino‘s Pizza Enterprises aus Australien und Domino‘s Pizza Group plc aus Großbritannien. „Neue Marke, neue Maske, an den Ausbeutungsverhältnissen ändert sich jedoch nichts“, klagt Miller.

Video: Neuer Name, Alte Abzocke – FAU Halle besucht Domino’s

Halle, den 24.10.2016

Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union
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Ludwigstraße 37 ● 06110 Halle
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HAL: Für Equal Pay! Schluss mit dem Wanderzirkus! http://fauhalle.blogsport.de/2016/08/16/hal-fuer-equal-pay-schluss-mit-dem-wanderzirkus/ http://fauhalle.blogsport.de/2016/08/16/hal-fuer-equal-pay-schluss-mit-dem-wanderzirkus/#comments Tue, 16 Aug 2016 18:14:07 +0000 fauhal4 FAU Halle http://fauhalle.blogsport.de/2016/08/16/hal-fuer-equal-pay-schluss-mit-dem-wanderzirkus/ Die FAU Halle protestierte gegen Diskriminierung von Leiharbeitenden und vorenthaltene Lohnzahlungen der Firma Polygon-AG

Am Samstagnachmittag protestierte die Basisgewerkschaft FAU Halle auf dem Marktplatz und gegen diskriminierende Tarifverträge in der Leiharbeit und auch für Jan M, um nicht beglichenen Lohn der Leiharbeitsfirma Polygon-AG einzufordern. Darüber informierte sie die Passanten mit Flyern und Infomaterialien und sammelte Unterschriften für den offenen Brief „Equal Pay für LeiharbeiterInnen, diskriminierende Tarifverträge ersatzlos kündigen!” des linksgewerkschaftlichen Informations-Portals LabourNet Germany.

In diesem fordern die GewerkschafterInnen die DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit auf, die auslaufenden Tarifverträge mit den Arbeitgeberverbänden für Zeitarbeit BAP und iGZ zu kündigen und nicht neu zu verhandeln: „Wir sind gemeinsam mit zahlreichen Arbeitsrechtler/innen der Überzeugung, dass die Vorteile einer ersatzlosen Kündigung angesichts des Equal-Pay-Grundsatzes im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz gegenüber möglichen und angeblichen Risiken deutlich überwiegen“, heißt es in dem Brief.

Darüber hinaus informierte die FAU die Menschen über den Fall des Leiharbeiters Jan M. welchen die Basisgewerkschaft bei der Einforderung der offenen Lohnansprüche und von Urlaubsentgelt unterstützt. Die Polygon-AG hielt es bisher nicht für nötig, ihren ehemaligen Angestellten vollständig zu entlohnen, geschweige denn auf die Forderungen überhaupt zu reagieren. „Dies lassen wir uns aber nicht gefallen“, gab sich einer der Redner kämpferisch: „und deshalb werden wir solange Druck ausüben, bis Jan das bekommt, was ihm zusteht!“

Halle, den 14.08.2016

Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter Union
Allgemeines Syndikat Halle (Saale)
Ludwigstraße 37 ● 06110 Halle
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Telefon: 0176 74948455

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Joey’s Halle will weiter Löhne prellen! http://fauhalle.blogsport.de/2016/08/06/joeys-halle-will-weiter-loehne-prellen/ http://fauhalle.blogsport.de/2016/08/06/joeys-halle-will-weiter-loehne-prellen/#comments Sat, 06 Aug 2016 08:44:20 +0000 fauhal4 FAU Halle http://fauhalle.blogsport.de/2016/08/06/joeys-halle-will-weiter-loehne-prellen/ Die FAU Halle protestiert vor den Filialen vom Joey’s-Pizzaservice in Halle. Am 4. und 5.8. fanden Aktionen statt, weitere werden folgen.

Gebt den ArbeiterInnen was ihnen zusteht!

Wer aufgrund von Krankheit nicht arbeiten kann, muss trotzdem bezahlt werden! Das ist seit den 1950er Jahren gesetzlich verankert. Bei Joey’s in Halle ist das scheinbar noch nicht angekommen. Eine Angestellte erkundigte sich nach diesem Recht. Zwei Tage später erhielt sie die Kündigung.

Wie wir hörten, bekommen auch die anderen Beschäftigten keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und werden so um ihren Lohn gebracht! Die gefeuerte Angestellte und ein weiterer ehemaliger Kollege haben nun beschlossen, mithilfe der Basisgewerkschaft FAU Halle
ihre Ansprüche einzufordern.

Dabei geht es auch um:
- Anspruch auf bezahlten Urlaub
- nicht bezahlte Arbeitszeit
- Reinigungskosten für die Arbeitsbekleidung
- vorenthaltenes Trinkgeld
- Bezahlung von vereinbarter Arbeitszeit,
die nicht abgerufen wurde

Dass die beiden KollegInnen Anrecht auf bezahlten Urlaub und Lohnfortzahlung bei Krankheit haben, musste die Chefin bereits eingestehen. Den Lohn für die nicht bezahlte Arbeitszeit scheint sie aber weiterhin zurückhalten zu wollen. Bisher gab es für die beiden keinen Cent.
Da Joey’s Halle auch keine Anstalten macht, weiter mit uns darüber zu verhandeln, tragen wir die Forderungen nun vor ihre Türen. Gebt den ArbeiterInnen was ihnen zusteht!

Pressespiegel
dubisthalle.de vom 5.8.
Radiointerview mit Radio Corax am 5.8.

Allgemeines Syndikat Halle
Freie ArbeiterInnen-Union
Sprechstunde jeden 1. Mittwoch
17.00 bis 18.30 Uhr
im Infoladen Glimpflich
Ludwigstraße 37, 06110 Halle
sprechstunde-fauhal@fau.org
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