Beiträge von fauhal11

Solidarität mit dem Streik im TROTZDEM in Dresden!

Streik

Seit dem 1.Februar streiken die KellnerInnen in der Dresdener Kneipe TROTZDEM.
Die Streikenden organisieren sich in einer Betriebsgruppe, welche Teil der Branchensektion Nahrung und Genussmittel (BNG) der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union Dresden ist.
Die streikenden KellnerInnen fordern einen Haustarifvertrag, mit einem täglichen Streikposten machen sie die Gäste auf die unhaltbaren Arbeitsbedingungen im TROTZDEM und in der Gastronomie-Branche insgesamt aufmerksam. Die Mitglieder der Betriebsgruppe wurden von der Chefin gefeuert, weil sie sich gewerkschaftlich organisiert haben, dagegen reichten die Betroffenen Klage beim Arbeitsgericht ein.
Die FAU-Halle solidarisiert sich mit den streikenden GenossInnen und sendet kämpferische Grüße an die Streik-Demonstration, die morgen, 19 Uhr vor dem TROTZDEM beginnt.

Jung und Billig

Mehr Informationen gibt es auf der Seite der Betriebsgruppe:
http://trotzdemunbequem.blogsport.de

Altenburg: Kundgebung zur gewerkschaftsfeindlichen Praxis der Böll-Stiftung

Am Sa, 8. Februar um 19.00 Uhr | Ort: Altenburg

Obwohl die Böll-Stiftung in Berlin bereits mehrmals gerichtlich unterlegen ist zeigt sie sich nicht einsichtig und hält an ihrer gewerkschaftsfeindlichen Praxis fest. Den inzwischen fünf eingeklagten Festangestellten wird nach wie vor eine Eingliederung in den normalen Betriebsablauf verweigert ebenso wie eine angemessene Lohneinstufung. Ebenfalls wird ihre Gewerkschaft die FAU Berlin nicht als Gesprächspartner anerkannt und damit diesen Mitarbeiter*innen ihr Organisations- und Partizipationsrecht angesprochen. Rechte, die sich die Stiftung immer groß auf die Fahnen schreibt, wenn es nicht gerade sie betrifft. Einen Überblick über den Konflikt ist auf der Website der FAU Berlin zu finden. (mehr…)

ORGANIZE!

Das Universitätsleben in die eigene Hand nehmen

Die Demonstrationen gegen die massiven Kürzungen im Bildungs- und Kulturbereich zogen bis zu 7000 Menschen auf die die Straße. In diesen Massenprotesten zeigt sich eine Solidarität zwischen Studierenden, Mitarbeitern der Universität und Kulturschaffenden. Tatsächlich will die Regierung nun doch weniger als 50 Millionen Euro kürzen. Weitere Kürzungen soll es dann erst ab 2020 wieder geben.
Doch auch wenn gerade keine monströsen Kürzungen anstehen, gibt es genügend Missstände an der Uni, die die Arbeits- , Lehr- und Lernbedingungen betreffen. (mehr…)

Für eine grundlegende Verbesserung der Arbeits-, Lehr- und Lernbedingungen an der Uni!

Keine Kürzungen am Soziologie – Institut und anderswo im Bildungsbereich!

Die stetigen Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen am Soziologie-Institut sind nicht akzeptabel und gefährden das Institut! Daher bemühen wir uns um langfristige Verbesserungen.

Was sind derzeitige Probleme (am Soziologie-Institut)?

Angesichts der immer noch aktuellen Kürzungsdebatte und der derzeitigen „Profildiskussion“ an der MLU Halle sorgen wir uns um die zukünftige Situation des Instituts. Jedoch ist auch schon die momentane Situation problematisch. So ist seit einigen Jahren eine stetige Verschlechterung der Arbeits- und Studienbedingungen offensichtlich. Das hängt vor allem mit der unzureichenden Finanzierung der Lehre und Forschung am Institut zusammen. (mehr…)

„Jung und Billig? Gegen Ausbeutung im Minijob“

Eine Kampagne der „Anarchosyndikalistischen Jugend“ (ASJ) Berlin & Leipzig

Minijobs mit ihren flexiblen Arbeitszeiten und ihrem steuerfreien Lohn sind auf den ersten Blick attraktiv für alle, die sich neben Ausbildung oder Studium (aber leider auch neben Hartz IV und in zunehmendem Maße neben anderer Lohnarbeit) etwas dazu verdienen wollen. Tatsächlich nützen die niedrigen Löhne und Abgaben, die flexiblen Arbeitszeiten und das schnelle Hiring und Firing jedoch in erster Linie vor allem den Arbeitgeber_innen. Häufig unerfahrene Arbeitnehmer_innen und der ständige Wechsel der Belegschaft erschweren die Organisation der Minijobber_innen und das Einstehen für ihre Rechte dabei noch zusätzlich. Mit der „Jung und Billig“-Kampagne der ASJ wollen wir an diesem Zustand etwas ändern. In dem Vortrag soll die Kampagne mit ihren Anknüpfungspunkten, ihren Zielen und ihrer Entstehung und bisherigen Erfahrungen vorgestellt werden. Dieses soll jedoch eingebettet werden in einen kurzen theoretischen Überblick über Minijobs. Auch für eure und unsere eigenen Erfahrungsberichte in Sachen Minijobs und Organisation soll Zeit bleiben. (minijob.cc)

Die Veranstaltung wird organisiert von der Sektion Bildung der FAU-Halle.
Do, 16.01.2014, 20 Uhr, VL, Ludwigstraße 37